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Das war der Salvatoranstich am Nockherberg in München

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salvatoranstich_nockherberg – Images by Ingrid Grossmann

Hier auf dem Nockherberg in München ist der Ursprung der fuenften Jahreszeit in Bayern, der Starkbierzeit. Bei den Paulaner Mönchen am Nockherberg begann alles. Im damaligen 1629 unter der Schirmherrchaft des bayerischen Kurfürsten gegründeten Kloster Neudeck ob der Au, brauten die Paulaner aus Italien  „Das Öl des Heiligen Franz“ . Es war eigentlich eine Abwandlung der Rezeptur des Bockbieres. Dieses wiederum war der Ursprung des Starkbieres, erstmalig um 800 in St. Gallen erwähnt.  Grund für das Biertrinken war die Fastenzeit des Klosters ob der Au in München die jedes Jahr zum Todestag des Heiligen Franz am 2. April begann. Strenge Regeln gab es dort und ab diesem Tag waren nur wenige Speisen erlaubt. In Italien war es einfach, danach zu leben, doch München? Ja hier war es viel kälter und die Mönche hatten es schwer, die Fastenregeln einzuhalten.

Da half die nahrhafte flüssige Erfindung des Starbieres sehr, doch schmeckte es nicht so recht. Ein  Pater namens Barnabas war die Rettung. Barnabas kam aus einer schwäbischen Brauerfamilie und kannte sich aus, mit Bierbrauen. Er  veredelte das damalige nicht gerade leckere „Öl“ zu einem wahren Genuss, den bald nicht nur die Mönche des Klosters liebten. Schlau, wie er war, lud er jedes Jahr den Kurfürsten samt Hofstaat ein. Leise wurde es dann Brauch, dass Kurfürst Karl-Theodor jedes Jahr zum Anstich des Vater Bieres eingeladen wurde. Clever, denn das Kloster besaß gar kein Schankrecht. Das erhielten Sie dann im Jahre 1760.  Sankt Vaters Bier, Gott sei gelobt, durfte fortan offiziell ausgeschenkt werden.

Bei der Säkkularisation wurde das Kloster hoch auf dem Berge aufgelöst und der bayerische Staat kaufte die Brauerei. Herr Zacherl, der erste private Pächter schrieb dann an Ludwig I., dass er gerne seinen hier erstmal namentlich genannten „Salvator“ bereits kurz nach Aschermittwoch ausschenken möchte. Der Doppelbock war gut und so wurde es ihm erlaubt. Diesen Erfolg wollten auch andere Brauereien mitnehmen und schenkten ebenfalls „Salvator“ aus. Das gefiel wiederum unserem Herrn Zacherl nicht und so kam es zum ersten Markenrechtsstreit in Sachen Bier. Seither gibt es die vielen Starkbiernamen, die alle mit „tor“ enden. Doch das Original, den Salvator gibt es nur auf dem Nockherberg. … obwohl, wenn man ein wenig zurück geht in die Zeit, dann entdeckt man, dass es 1614 im Hofbräuhaus das Bockbier nach Ainpöckscher Art gab, welches die damaligen Paulaner in ihrem Fastenleid entdeckten und schnell lernten nachzubrauen… Das ist Geschichte und zeigt, dass die Münchner Biere eigentlich eine große Familie sind. Dank Barnabas haben wir heute in Bayern unsere fünfte Jahreszeit mit Politikerderbleggn. Ein wunderschönes Fest, um unseren Politikern reines „Bier“ einzuschenken… Prost

Der Starkbieranstich 2013 war eine mondscheinträchtige Gaudi mit vielen natürlichen und politiknahen Geschichten und Gesängen. Ein gelungener Abend für die geladenen Gäste.

H. Rosenmüller gelang ein fulminanter Neustart und eine große Überraschung für die Gäste mit seiner Bühnenshow und der choreographischen Darstellung des Starkbieranstichs. Eine neue Aera und ein neuer Stil des Starts in die fünfte Jahreszeit?
Wir werden sehen, wie sich das Spiel weiterentwickelt. Ihre Birgit M. Widmann

Für das „normale Volk“ geht es weiter ab dem 1.3.2013 – nicht nur auf dem Nockherberg – mit Starkbier und Bierstimmung. Insgesamt dauert es bis Ostern.

..auch unsere Prominenz aus Wolfratshausen am Starnberger See war Dabei:

Bilder und Impressionen vom Politikerdableggn auf m Nockherberg.
Fotos: Ingrid Grossmann

 

 

 
salvatoranstich_nockherberg – Images by Ingrid Grossmann

Quellenangabe Hintergründe Starkbier:

Tolle Biergeschichten und Hintergründe zum Bier
bier-lexikon.lauftext.de

http://www.fuenfseen.de/Brauereien/salvatoranstich_nockherberg.rsys

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