Wir zitieren aus „ogschaut – higschaut – nachgschaut“

Weit unten an der südöstlichen Klostermauer Wessobrunss steht die Tassilolinde. Zu diesem Koloss von Baum – und es ist ein einziger – alle seine Teile stammen aus einem Wurzelansatz, hat man festgestellt – in der Nähe eines wirklich historischen prtes muss es eine Sage geben. Natürlich hat dies mit der Gründung des Klosters durch den letzten bayerischen Agilofingerhoerzog Tassilo III. zu tun. Dem Herzog soll in Traum ein Engel erschienen sein, der Wasser aus einem kleinen Bach schöpfte, der sich aus dem Zusammenfließen von drei Quellen bildete. Sein Jagdbegleiter Wezzo, dem der Herzog diesen Traum erzählt hatte, habe bald darauf einen Ort gefunden, wo genau dieses Quellenbild gegeben war. Das wurde als Zeichen Gottes betrachtet: An dieser Stelle , Wezzos Brunnen genannt, gründete Tassilo dieses Kloster.

Der Baum wird auf 700 bis 1000 Jahre geschätzt. Wenn also Tassilo die Linde 753, war gerade mal eben vierzehn, anlässlich der Gründung des Klosters Wessobrunn

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